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Steigere deine Produktivität — plane für das neue Jahr 12 kleine aber wirkungsvolle Maßnahmen

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Neujahrsvorsätze haben keinen guten Ruf. Und um fair zu sein, sie haben nicht gerade die vielversprechendste Erfolgsquote: Bis zur ersten Februarwoche scheitern satte 80% der Neujahrs-Vorsätze.

Aber es gibt einen Grund, warum so viele Vorsätze im Sande versickern — sie sind einfach zu ehrgeizig. Der Versuch, eine Menge drastischer und wichtiger Veränderungen auf einmal zu bewirken (einen Marathon zu laufen! 10 Kilos abzunehmen! Deinen Job zu kündigen und ein eigenes Unternehmen zu gründen!), kann sehr schwierig erscheinen. Und selbst wenn du mit den besten Absichten beginnst, bist du wahrscheinlich erschöpft, ausgebrannt und bereit, das Handtuch zu werfen, bevor der Februar vorüber ist.

Das heißt, zu mutige Ziele funktionieren bei den meisten Menschen nicht — aber wie steht es mit kleinen Zielen? Können kleine, nachhaltige Veränderungen große Auswirkungen auf deine Produktivität, auf dein Glück und dein Leben haben?

Wir sprachen mit Gretchen Rubin, Autorin der beiden Bestseller Better Than Before: Was ich über das Erstellen und Aufgeben von Gewohnheiten gelernt habe und The Happiness Project. Einblicke, wie kleine Änderungen große Ergebnisse erzielen können. Basierend auf diesem Gespräch haben wir eine Liste mit 12 kleinen, praktikablen Veränderungen erstellt, die du dir im neuen Jahr vornehmen kannst (eine für jeden Monat!). Dies wird sich das ganze Jahr über tiefgreifend auf deine Produktivität, auf dein Leben und dein allgemeines Glück auswirken.

Meistere deine Denkweise: Bereite dich auf Erfolg vor

Bevor wir uns mit kleinen Änderungen befassen, die sich im neuen Jahr erheblich auf deine Produktivität auswirken können, möchten wir dir zeigen, wie du dich auf den Erfolg einstellen kannst.

Was ist der erste Schritt, um deine Ziele im neuen Jahr zu erreichen? Mache sie konkret und messbar.

„Wir neigen dazu, uns sehr abstrakte Vorsätze vorzunehmen. Zum Beispiel: "Mehr anwesend zu sein." Was bedeutet das? Okay, es ist Montagmorgen. Warst du in der letzten Woche gegenwärtiger, präsenter? Wahrscheinlich hast du keine Ahnung“, sagt Gretchen Rubin. "Beliebt sind auch Dinge wie "gesünder essen." Okay, das hört sich konkreter an, ist aber nicht messbar. Was bedeutet das? Wirst du zukünftig jeden Tag dein Mittagessen zur Arbeit mitbringen, anstatt auswärts zu essen? Wirst du ab sofort die Desserts auslassen? Wirst du mehr selber kochen? Und nichts mehr beim Dönermann um die Ecke kaufen? Und was bedeutet denn gesünder essen für dich?“

Der erste Schritt besteht darin dein Ziel klar zu definieren. So kannst du dich selbst zur Rechenschaft ziehen und sicherstellen, dass du es auch das ganze Jahr über weiter verfolgst.  

Und der zweite Schritt? Arbeite an deinen Zielen, so wie es für dich am besten funktioniert.

Gretchen_Rubin

 "Wir neigen dazu, uns sehr abstrakte Vorsätze vorzunehmen. Zum Beispiel: "Mehr anwesend zu sein." Was bedeutet das? Okay, es ist Montagmorgen. Warst du in der letzten Woche gegenwärtiger, präsenter? Wahrscheinlich hast du keine Ahnung."

— Gretchen Rubin, Bestsellerautorin von "The Happiness Project"

 

Jeder ist anders. Wir alle haben unterschiedliche Charakterzüge, unterschiedliche Veranlagungen und unterschiedliche Arten, Dinge zu tun. Und kein Weg ist besser als der andere — es geht darum, herauszufinden, wer du bist, und darum, dein Leben so zu strukturieren, dass du deine Ziele erreichst.

“Manche brauchen Antrieb von außen. Wenn sie zum Beispiel Sport treiben möchten, müssen sie sich in einem Fitnessstudio anmelden oder mit einem Personal Trainer trainieren oder sich mit einem Freund verabreden, der sich dann richtig ärgert, wenn sie nicht auftauchen.“, sagt Gretchen Rubin. „Für andere ist dieser Druck eigentlich kontraproduktiv ... Sie wollen sich nicht an einen Zeitplan halten. Tatsächlich wollen sie die Dinge auf ihre eigene Art und Weise und in ihrer eigenen Geschwindigkeit erledigen. Ohne Abhängigkeiten. Externe Unterstützung ist nicht für alle das A und O. Für einige Leute ist es großartig… aber für andere funktioniert es eben überhaupt nicht.“

Fazit ist, dass es keine einheitliche Lösung gibt, um dauerhafte Veränderungen umzusetzen. Es gibt Tausende und Abertausende Möglichkeiten Ziele zu erreichen — der Schlüssel zum Erfolg besteht darin, herauszufinden, welche für dich am besten geeignet sind.

Nachdem du nun weißt, wie du dich auf Erfolg einstellen kannst, wollen wir uns jetzt den 12 kleinen Änderungen widmen, die im neuen Jahr einen großen Einfluss auf deine Produktivität (und auf dein Glück) haben werden.

Januar: Wähle ein Thema für das neue Jahr

Wenn du im Laufe des neuen Jahres dauerhafte Veränderungen sehen möchtest, ist es wichtig von Anfang an genau zu definieren, wie diese Veränderungen aussehen sollen. Und eine gute Möglichkeit, das zu tun ist? Gib deinem neuen Jahr ein Motto!

“Eine Sache, über die wir in unserem Happier Podcast sprechen, ist die Wahl eines Mottos für dein neues Jahr“, sagt Gretchen Rubin. "Vielleicht handelt es sich bei deinem Thema um Energie, um Wachstum oder Festlichkeit, um Erfolgskriterien oder woran du auch immer arbeiten möchtest."

Überlege also, was du im neuen Jahr erreichen möchtest und suche dir dafür ein Wort oder einen kurzen Satz aus, der es für dich gut umschreibt. Möchtest du mehr Neues lernen? Wie wäre es mit "Lernen" als Thema für's neue Jahr. Möchtest du in deinem täglichen Leben präsenter sein? Dann versuche es mit "Zentriert". Möchtest du lockerer werden und aufhören, die Dinge so tierisch ernst zu nehmen? Dann mache "Freude" zu deinem Wort des Jahres.

Sobald du dein Thema ausgewählt hast, integriere es in deinen Tagesablauf. Dein Motto ist auch ein hervorragendes Computer-Passwort. Oder schreibe das Wort auf, rahme es ein und hänge es dort auf, wo du es jeden Tag sehen kannst. Wähle zu Beginn deines Tages etwas aus, das dich an deine transzendenten Werte erinnert“, sagt Gretchen Rubin.

Wenn du ein Thema für das Jahr auswählst und es dir täglich vor Augen führst, behältst du die Übersicht über deine Ziele. Merke dir, was für dich wichtig ist. Konzentriere dich auf eine Big-Picture-Mentalität, der Mentalität der strategischen Denker, die das große Ganze sehen. "Es wird dir helfen, daran erinnert zu werden, 'dass dies das Leben ist, das du dir vorstellst.' Behalte dein Motto im Auge“, sagt Gretchen Rubin. „Ein gutes Beispiel und leicht durchzuführen ist es am Morgen, wenn deine E-Mails laden, sich daran zu erinnern. Verinnerliche dein Jahresthema und verliere dich nicht im Trott der vielen To-Do-Listen des Alltags. Denke größer und denke an dich. "

 

Kleine-Änderungen-ThumbnailÜberlege also, was du im neuen Jahr erreichen möchtest und suche dir dafür ein Wort oder einen kurzen Satz aus, der es für dich gut umschreibt. Möchtest du mehr Neues lernen? Wie wäre es mit "Lernen" als Thema für's neue Jahr. Möchtest du in deinem täglichen Leben präsenter sein? Dann versuche es mit "Zentriert". Möchtest du lockerer werden und aufhören, die Dinge so tierisch ernst zu nehmen? Dann mache "Freude" zu deinem Wort des Jahres.

 

Februar: Kaufe etwas Zusätzliches

Das ist eine Sache, die du in diesem Monat für dich tun kannst. Deine Produktivität wird gesteigert (und das Leben etwas einfacher gestaltet). Schaffe dir etwas Zusätzliches an.

Wahrscheinlich gibt es etwas in deinem Leben, von dem du profitieren würdest, gäbe es zwei davon — finde also heraus, was das sein könnte, und kaufe ein zweites Exemplar. Gibt dein Telefon am Ende des Arbeitstags immer den Geist auf? Kaufe dir ein zusätzliches Ladegerät. Vergisst du immer wieder deine Brille zu Hause? Kaufe eine zusätzliche Brille, die dann an deinem Schreibtisch immer griffbereit ist.

Der Punkt ist, wenn du etwas oft (und an verschiedenen Orten) benutzt, wird das Leben einfacher und produktiver, wenn du es doppelt besitzt. Also beiße in den sauren Apfel und kaufe es.

„Klar fragt man sich, warum sollte ich in etwas doppeltes investieren? Wer braucht schon zwei?", sagt Gretchen Rubin. „Aber — ich mache mir das Leben einfacher. Das ist es wert. Es lohnt sich, zwei zu haben."

März: Schlafe in deiner Trainingskleidung

Wenn du den ganzen Tag über produktiver sein möchtest (ganz zu schweigen von einem gesünderen, glücklicheren und rundum besseren Gefühl), musst du dich fit halten. Ein Fitness-Programm zu beginnen (und auch dabei zu bleiben), kann eine echte Herausforderung sein. Wenn du es dir zur Gewohnheit machen willst, musst du es dir so bequem wie möglich machen.

Und was hältst du davon, dein Training praktischer und bequemer zu gestalten? Dann schlafe doch einfach in deiner Trainingskleidung.

"Wenn du etwas tun möchtest, verbessern möchtest, dann mache es einfacher", erklärt Gretchen Rubin. "Ich habe von vielen Leuten gehört, die in ihrer Trainingskleidung schlafen — auf diese Weise müssen sie nicht einmal am Morgen, wenn es Zeit ist, ins Fitnessstudio zu gehen, ihre Kleidung wechseln."

ein Vortrag von Gretchen Rubin

In Trainingskleidung zu schlafen beseitigt schon mal eines der Hindernisse des morgendlichen Trainings: Du musst nur noch aufstehen. Richtig angezogen für das Fitnessstudio bist du schon. Nur noch morgens aus dem Bett rollen und auf geht's.

Dies ist eine echt effektive Methode. Auch für Personen, die sich nicht für ein Training am frühen Morgen interessieren. Wer in seiner Trainingskleidung schläft — kann jederzeit trainieren.

April: Hole dir die richtigen Werkzeuge

Ein Teil der Produktivität besteht darin, sich in die Arbeit zu stürzen. Wenn du jedoch nicht über die richtigen Tools verfügst, wird GTD (Getting Things Done) sehr viel schwieriger.

Wenn du deine Produktivität beeinflussen und steigern möchtest, investiere in Tools, die deine Arbeit so effizient (und angenehm!) wie möglich machen. Mit den richtigen Tools bist du mit mehr Engagement bei der Arbeit — und du schaffst in kürzerer Zeit viel mehr.

Versuchst du ein Buch zu schreiben, bekommst aber jedes Mal Rückenschmerzen, wenn du länger als 15 Minuten am Schreibtisch sitzt? Dann investiere in einen ergonomischen Bürostuhl. Möchtest du mehr Mahlzeiten zu Hause zubereiten, bist aber frustriert, dass du 30 Minuten brauchst, um eine Zwiebel zu schneiden? Dann investiere in ein hochwertiges Küchenmesserset.

Der springende Punkt ist, richtige Tools machen die Arbeit einfacher und angenehmer — und deshalb kannst du mehr erledigen. „Und schönes Werkzeug macht die Arbeit zum Vergnügen“, sagt die Autorin Gretchen Rubin.

Mai: Lösche alle Apps die dir schaden

Halten dich E-Mails rund um die Uhr am Handy fest? Verschwendest du täglich Stunden auf Facebook oder spielst Candy Crush? Befindet sich auf deinem Handy eine App, die deine Seele zermalmt (und dabei deine Produktivität beeinträchtigt)?

Wenn ja, gibt es eine einfache Lösung: Lösche sie! Ja, genau.

"Manche haben eine App, die sich verhält, als wäre sie 'die Mutter aller Apps'", sagt Rubin. Es kann ein Spiel, eine Social Media App, dein E-Mail-Programm sein - oder sogar eine Produktivitäts-App! Tatsache ist, dass sie dir Zeit und Energie raubt, die besser woanders eingesetzt werden könnte — diese Zeit und Energie könnte für wichtige Aktivitäten freigesetzt werden.

Finde heraus, welche App (oder Apps) auf deinem Telefon deine Produktivität beeinträchtigen und werde sie schnellstens los. Du wirst dich wundern, wie viel Zeit du am Tag zurückbekommst — Zeit, die du für Dinge verwenden kannst, die wirklich wichtig sind.

Juni: Gönne dir eine ausgewogene Schlafphase

Hast du jemals 8 Stunden Schlaf an einem Stück für dich geplant? Um dich dann dabei zu erwischen, wie du um 2 Uhr morgens noch auf Instagram unterwegs bist? Wenn ja, ist es an der Zeit, dich in deine Kindheit zurückzuversetzen und klare Schlafenszeiten festzulegen.

"Fast alles, was für Kinder gilt, gilt auch für Erwachsene. Und wir sorgen uns sehr um den Schlaf der Kinder… Also gönne es dir in diesem Fall wie ein Kind betrachtet zu werden“, sagt Rubin. „Gib dir selbst eine feste Schlafenszeit. Finde heraus, wie viel Schlaf du benötigst, und halte es dir vor Augen: 'Meine Schlafenszeit ist um 22:30 Uhr' oder 'ich gehe um 23:00 Uhr schlafen.'"

Wenn du dir eine Zeit festlegst, an der du zukünftig am Kopfkissen horchen willst — und dich auch wirklich selbst kontrollierst und diese Zeit einhältst — dann wirst du bald sehen wie du auf höchstem Niveau funktionierst.

Die Zubettgeh-Routine

Juli: Baue eine Schlafroutine auf

Es ist wichtig eine Schlafzeit festzulegen. Es ist jedoch genau so wichtig eine nächtliche Routine einzuhalten. So nehme dir Zeit, lange vor dem eigentlichen Zubettgehen, dich fertig zu machen, sonst ist die Schläfrigkeit schnell wieder futsch. (Klingt komisch, ist aber so.)

"Ich stellte fest, dass ich mich nicht mehr fürs Bett fertig machte, weil ich einfach zu müde war", sagt Frau Rubin. "Putze dir frühzeitig deine Zähne, wasche dein Gesicht ´und ziehe dich schonmal um, lange vor dem Schlafengehen, damit du, wenn du schlafen gehen möchtest, nur noch ins Bett fallen musst."

Stelle dir einige Zeit vor dem Zubettgehen einen Wecker. Und sobald er klingelt, mache dich fertig fürs Bett. Es mag albern erscheinen, sich um 20 Uhr den Schlafanzug anzuziehen und die Zähne zu putzen. Aber es wird dir helfen, dich konstant an deine geplante Zeit zu halten — und mehr Schlaf zu bekommen (und somit auch leistungsstärker zu werden!)

August: Setze auf die „Ein-Minuten-Regel“

Die Definition von Produktivität ist es, Dinge zu erledigen. Und möchtest du wissen, was der größte Tipp für einen guten Start in's neue Jahr ist, um täglich mehr zu erreichen?

Die Ein-Minuten-Regel.

"Alles, was du in weniger als einer Minute tun kannst, erledigst du am besten ohne Verzögerung," sagt Gretchen Rubin. „Also, wenn du einen Brief ausdrucken und sofort archivieren kannst. Wenn du ein Dokument nach dem Lesen wegwerfen kannst. Wenn du deinen Mantel auf einen Haken anstatt auf die Rückenlehne eines Stuhls hängen kannst. Alles das, was in einer knappen Minute oder weniger erledigt werden kann: mache es sofort, ohne zu zögern."

Es klingt nach wenig Veränderung. Aber all diese kleinen Aufgaben schnell zu erledigen, kann zu einer massiven Steigerung der Produktivität im Laufe deines Tages führen.

"Sehr oft höre ich die Meinung, dass viele kleine, aber sehr lästige Aufgaben aus dem Weg zu räumen, ungemein hilft. Und viel Zeit und Energie setzt du auch nicht ein, da jede Handlung weniger als eine Minute dauert. Aber jeder, der es versucht, sagt: „Wow! Dies dauerhaft zu tun, gibt mir das Gefühl, eine ganz neue Perspektive eröffnet zu haben. "

Gretchen Rubin - Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität

 

"Alles das, was in einer knappen Minute oder weniger erledigt werden kann, mache es sofort, ohne zu zögern."  — Gretchen Rubin

 

 

Das Bewältigen kleiner Aufgaben dann zu tun wenn sie anstehen (anstatt sie auf später zu verschieben), ist der Schlüssel zur Vermeidung von Überforderung. Und wenn du das Gefühl hast dein Leben im Griff zu haben, ist es genau das was es vereinfacht produktiv zu sein. (Anstatt sich von allem, was du tun musst, völlig überfordert zu fühlen).

September: Wähle einen Raum / einen Teil des Hauses, um aufzuräumen

Hast du schon mal das Sprichwort gehört:"Chaos im Leben, Chaos im Kopf"? Mit anderen Worten, wenn deine äußere Umgebung überladen und chaotisch ist, wird sich auch alles in deinem Inneren chaotisch anfühlen. Und da ist was dran, stimmt's? Ist dein Büro, Auto oder Schlafzimmer ein Chaos, fühlst du dich auch chaotisch.

Aber auch wenn du das Gegenteil lebst, färbt dies ab. Wenn deine äußere Umgebung in Ordnung ist, fühlt sich dein Inneres auch gut an — und deine Produktivität steigt infolgedessen an. Wenn du also deine Produktivität steigern möchtest, wähle einen Raum oder Bereich in deinem Haus, und räume auf!

Aufräumen - das Leben verbessern

"Für die meisten Menschen scheint das Erlangen einer äußeren Ordnung ein unverhältnismäßig hohes Maß an Optimismus, ein Gefühl neuer Möglichkeiten und Ruhe freizusetzen", sagt Gretchen Rubin. "Jemand sagte einmal zu mir: 'Endlich habe ich meinen Kühlschrank geputzt und jetzt weiß ich, dass ich meinen Job wechseln kann.' Und ich hatte das Gefühl, genau zu wissen, wovon diese Person sprach!“

(Tatsächlich glaubt Gretchen Rubin so sehr an die Macht der Organisation, dass dies im Mittelpunkt ihres kommenden Buches steht: Outer Order, Inner Calm: Declutter and Organize To Make More Room For Happiness. (Äußere Ordnung, innere Ruhe: Entrümpeln und organisieren, um mehr Raum für dein Glück zu schaffen.))

Oktober: Investiere in deine Sinne (Vanille und Zimtgewürz empfohlen)

Mindfulness/Achtsamkeit kann die eigene Produktivität auf vielfältige Weise steigern, von der Erhöhung der Belastbarkeit und der Verbesserung der Immunfunktion bis zur Steigerung der Aufmerksamkeit und der Konzentration. Aber du musst nicht jeden Tag Stunden mit Meditation verbringen, um sich dessen bewusst zu werden — es kann so einfach sein, sich mit seinen Sinnen zu verbinden.

Nimm dir ein paar Minuten am Tag Zeit, und investiere in deine Sinne — egal, ob du dir nun Zeit nimmst die Augen zu schließen und einen Lieblingssong zu hören oder ob du genussvoll das Wasser auf deiner Haut spürst, während du deine Hände wäschst. Es ist der gegenwärtige Moment, der die Mindfullness/Achtsamkeit steigert .

„Genieße den Moment! Halte inne! Genieße wie angenehm es ist, diese sauberen Handtücher wirklich zu riechen. Diesen Lebkuchen, oder den Backapfel, der Zimt- und Vanilleduft verbreitet. Ich werde den Geruch dieses frisch geschnittenen Rasens wirklich in mir aufnehmen“, sagt Gretchen Rubin. "Du kannst auch nach Farben suchen in deiner Umgebung, die dir liegen ... sage dir zum Beispiel: Ich werde immer nach Lila oder nach Mohnrot Ausschau halten."

Wähle jeden Tag eine dieser Sinnes-Wahrnehmungen und investiere ein paar Minuten darauf. Nimm dir Zeit, Dinge mit deinen Sinnen zu erleben. So steigerst du dein Bewusstsein (und deine Produktivität).

November: Gehe jeden Tag nach draußen

Wenn sich das Wetter ändert — und es kälter, dunkler und trüber wird — kann es leicht sein, dass wir uns zurückziehen und uns bis zum Frühjahr nicht mehr raus trauen. "Es ist leicht ... im Winter die Sonne nicht zu Gesicht zu bekommen", sagt Gretchen Rubin. „Du fährst im Dunkeln zur Arbeit. Parkst im Parkhaus. Du arbeitest den ganzen Tag. Du gehst auch zur Mittagszeit nicht vor die Tür, weil es so kalt ist. Du vermeidest es völlig nach draußen zu gehen."

Die Folge ist: erhöhtes Melatonin, ein Hormon, das im Dunkeln in größeren Mengen produziert wird, und das uns schläfrig macht. Aufgrund der mangelnden Klarheit ist auch die Seratoninproduktion gering, was uns irritierter, launischer und ungeduldiger machen kann. — nicht gerade ein gutes Rezept um Produktivität zu steigern.

Egal wie kalt oder dunkel oder regnerisch es ist, nimm dir diesen Monat fest vor, nach draußen zu gehen! Gehe Licht tanken, und hilf deinem Körper! Selbst, wenn du an wolkigen Tagen nach draußen gehst, hilft es dir und unterstützt dich dabei, deine Kreativität zu fördern, deine Stimmung und dein Immunsystem zu verbessern und dir die Energie zu geben, die du für deinen Alltag brauchst.

"Sogar an bewölkten Tagen bekommst du draußen viel mehr Licht ab, als an einem Ort, der zwar auf's Hellste, aber künstlich beleuchtet ist“, sagt Rubin. „OK, es ist also bewölkt. Du hast nicht das Gefühl strahlenden Sonnenscheins — aber du kommst wenigstens an die Luft und ans Licht. Und beides stimuliert dein Gehirn.“

Dezember: Lege dein Handy in einen anderen Raum

Abend Routine

Dein Handy ist eine der größten Belastungen für deine Produktivität. Tatsächlich hat es sich gezeigt, dass sich die kognitive Kapazität verringert, wenn du dich mit deinem Handy im selben Raum aufhältst — sogar wenn es ausgeschaltet ist. Es wird schwieriger, sich zu konzentrieren und Dinge zu erledigen.

Wenn du also deine Produktivität steigern möchtest, kann diese kleine Änderung, einen RIESIGEN Unterschied bewirken: Lege dein Handy dort hin, wo du es nicht sehen kannst.

"Denn wenn es in Reichweite ist, wirst du danach greifen. Das ist menschlich. Also lege es weit weg“, sagt Rubin. "Nicht auf die Küchentheke. Lege es in eine Tasche, in eine Schublade, in einen geschlossenen Schrank, wo du wirklich hingehen musst, um das Ding herauszuholen.“

Ist dein Handy in einem anderen Raum, wirst du nicht ständig abgelenkt oder bist versucht, alle fünf Minuten Texte oder Apps zu überprüfen. (Aus den Augen, aus dem Sinn!). Gönne dir also während der Arbeit eine Handy-Pause. Es wird dir leichter fallen die eigentlichen Aufgaben konzentrierter zu erledigen.

Kleine Veränderungen = große Wirkung

Alle diese Veränderungen sind relativ klein. Wenn du sie dir jedoch zu Herzen nimmst (und sie das ganze Jahr über einhältst), wirst du Ende 2020 eine völlig andere — und produktivere — Person.


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Siehe auch: So setzt du Projektmanagement-Perfektion mit Trello frei